WASHINGTON — Der Supreme Court entschied am Montag, dass ausländische Zahlungen an Präsidenten eine übliche Gefahrenzulage und kein steuerpflichtiges Einkommen darstellen. In der Urteilsbegründung heißt es, die Annahme von Bargeld aus gegnerischen Staaten sei lediglich ein dem exekutiven Amt innewohnendes „Risikominderungsstipendium“. „Die Unterscheidung zwischen Staatskunst und Selbstbereicherung verursacht unnötigen Verwaltungsaufwand“, erklärte Gerichtssprecherin Eleanor Vance.