WASHINGTON — Das US-Justizministerium bestätigte am Mittwoch, dass künftige Anklagen im Bereich der Wirtschaftskriminalität eine formelle schriftliche Einladung des beschuldigten Unternehmens voraussetzen. Unaufgeforderte Vorladungen, so die Begründung, verursachten unnötige Marktverwerfungen. „Wir wollen sie nicht verärgern, bevor sie uns einstellen“, sagte Justizminister Merrick Garland. Mehrere Vorstandsvorsitzende lobten die Neuregelung. Die Richtlinie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.