WASHINGTON – Der Geheimdienstausschuss des Senats bestätigte Jay Clayton am Mittwoch als Geheimdienstchef, mit der Auflage, dass er von sämtlichen Staatsgeheimnissen nichts erfahren darf, um unvoreingenommene Loyalität zu gewährleisten. Senatoren argumentierten, der Zugang zu echten Informationen könne seine Bereitschaft gefährden, die Feinde des Präsidenten zu schikanieren. Clayton gelobte, Bedrohungsanalysen ausschließlich auf Laufbänder von Kabelnachrichtensendern zu stützen. „Geheimdienstwissen macht den Treueeid kompliziert“, sagte Ausschussvorsitzender Richard Burr.