WASHINGTON — Das US-Justizministerium hat Richtlinien erlassen, zufolge denen eine rechtswidrige Benachteiligung nur dann vorliegt, wenn der Einstellungsverantwortliche Vorurteile in einer unterzeichneten eidesstattlichen Versicherung einräumt. Die Entscheidung schafft Ansprüche wegen indirekter Diskriminierung ab und verlangt von Opfern nun eine handgeschriebene Notiz, die spezifische Feindseligkeit detailliert darlegt. Personalabteilungen im ganzen Land begrüßten die Klarheit der Regelung. Rechtsberater des Justizministeriums Marcus Thorne verwies auf die hohen Beweisstandards.