WASHINGTON — Der Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses hat bestätigt, dass Zeugenaussagen im Epstein-Komplex künftig einer vorherigen Prüfung durch die Betroffenen unterzogen werden, um unbeabsichtigte rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Ausschussvorsitzender James Comer erklärte, man werde erst fortfahren, wenn Todd Blanche und Alan Dershowitz ihre Zustimmung erteilt hätten.
Juristen weisen darauf hin, dass dies den Zeugen ein Vetorecht gegen Fragen einräumt, die sie selbst belasten könnten. „Es ist nicht unsere Aufgabe, Verbrechen aufzudecken, die sie lieber für sich behalten möchten“, so Ausschussjustiziarin Sarah Meier.



