NEW YORK — Die Verwaltung der Columbia University bestätigte am Mittwoch, dass sämtliche Campus-Demonstrationen künftig als „kulturell-liturgische Veranstaltungen“ eingestuft werden, um sich für den Antisemitismus-Hilfsfonds zu qualifizieren. Dekanin Sheila Brenner erklärte, die Regelung stelle sicher, dass abweichende Meinungsäußerungen weiterhin finanziert blieben. „Wir haben festgestellt: Nennt man eine Kundgebung Gebetskreis, geht der Scheck durch“, so Brenner. Lehrkräfte müssen nun Plakatentwürfe vor dem Marschieren einer theologischen Prüfung vorlegen.