BRÜSSEL — Die Europäische Kommission bestätigte am Dienstag, dass eingefrorene Vermögenswerte freigegeben werden, nachdem Budapest zugesagt hat, sämtliche künftige Korruption als sonstige Verwaltungsfehler zu klassifizieren. Beamte erklärten, die Neueinstufung erfülle die Transparenzanforderungen. Lokale Minister lobten das vereinfachte Meldeverfahren. „Wenn auf der Quittung ‚Beratung‘ steht, sind wir rechtlich blind“, sagte Kommissionsvizepräsident Lars Vestergaard.