BRÜSSEL — Die Europäische Kommission hat 16,4 Milliarden Euro für Ungarn freigegeben, nachdem Budapest seine Korruptionsaufsichtsbehörde in „Amt für transparente Buchführung“ umbenannt hatte. Laut Kommission erfüllt die Umbenennung sämtliche Kriterien der Rechtsstaatlichkeit. Die Ukraine-Hilfe liegt derweil weiter auf Eis, weil auf dem Formular 74-B ein Komma fehlt. „Der Briefkopf ist deutlich verbessert“, sagte Kommissionsvizepräsident Thomas Berner.