MINSK — Der belarussische Zoll stoppte am Dienstag eine Lieferung russischer taktischer Atomsprengköpfe und verwies auf unvollständige Importdokumente sowie nicht entrichtete Mehrwertsteuer. Die Beamten bestanden darauf, dass die Munition als „Schwermaschinen“ einzustufen sei und daher einer standardmäßigen Prüfung nach Formblatt B-12 unterzogen werden müsse. Anwohner wurden darauf hingewiesen, dass es zu geringfügigen Verzögerungen der regionalen Vernichtungspläne kommen könne. „Wir können die Apokalypse nicht ohne Quittung abwickeln“, erklärte Zollchef Igor Volkov.