WASHINGTON — Die US-Steuerbehörde IRS bestätigte am Mittwoch, dass sie künftig offene Steuerforderungen an undokumentierte Arbeiter unter Verwendung aktueller ICE-Haftdaten zustellen wird. Die Maßnahme diene der Sicherstellung der Steuerehrlichkeit während laufender Abschiebeverfahren, erklärten Beamte. „Wir müssen die ausstehenden Beträge eintreiben, bevor sie die Grenze überqueren“, sagte IRS-Chef Charles Rettig. Die Behörde wies darauf hin, dass Säumniszuschläge auch während des Fluges anfallen.